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Vorsorgelücke berechnen: Rechner & Ratgeber 2026 für die Schweiz

Reichen AHV und Pensionskasse im Alter? Berechne Deine Vorsorgelücke in 1 Minute: Wunscheinkommen, Renteneinkommen und die nötige Sparrate – kostenlos und ohne Anmeldung.

Vorsorgelücken-Rechner

Berechnen Sie, wie viel zwischen Ihrem Wunscheinkommen und AHV + Pensionskasse fehlt

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CHF 30'000CHF 250'000
50%100%

Faustregel: Im Ruhestand braucht man rund 80% des letzten Einkommens.

CHF 0CHF 120'000

Den genauen Wert finden Sie auf Ihrem Pensionskassen-Ausweis unter «voraussichtliche Altersrente». Ohne Angabe rechnen wir mit einem Richtwert von ~30% des Bruttoeinkommens.

Geschätzte AHV-Rente: CHF 30'000 pro Jahr (Näherung auf Basis Ihres Einkommens; die maximale Einzelrente beträgt CHF 30'240, sie setzt volle Beitragsjahre voraus).

Ihre Vorsorgelücke
Wunscheinkommen CHF 72'000 − AHV & PK CHF 57'000
CHF 15'000 /Jahr
Benötigtes Kapital bei Pensionierung
CHF 300'000
für 20 Rentenjahre
Nötige Sparrate bis 65
CHF 6'306/Jahr
bei 3% Netto-Rendite über 30 Jahre

Wichtiger Hinweis: Stark vereinfachte Schätzung zur Orientierung. AHV-Rente (tatsächlich abhängig von Beitragsjahren und durchschnittlichem Einkommen), PK-Rente, Teuerung und Steuern können erheblich abweichen. Der Kapitalbedarf rechnet ohne Verzinsung während der Rentenphase. Keine Finanzberatung – für eine verbindliche Analyse konsultieren Sie Ihre Vorsorgeausweise oder eine Fachperson.

Das 3-Säulen-System – und warum eine Lücke entsteht

AHV (1. Säule) sichert die Existenz: maximal CHF 30'240 pro Jahr für Einzelpersonen. Die Pensionskasse (2. Säule) soll zusammen mit der AHV rund 60% des letzten Lohns abdecken – tut das aber vor allem bei mittleren und höheren Einkommen immer weniger: sinkende Umwandlungssätze und nicht versicherte Lohnanteile drücken die Rente.

Wer seinen Lebensstandard halten will (Faustregel: 80% des letzten Einkommens), muss die Differenz privat decken – mit der Säule 3a als steuerlich attraktivstem Gefäss. Je früher Sie beginnen, desto kleiner die nötige Sparrate: Der Zinseszinseffekt arbeitet für Sie.

Den grössten Unterschied macht dabei, wie das 3a-Geld angelegt ist: Auf dem 3a-Zinskonto gibt es aktuell unter 1% Zins, Vorsorgefonds mit hoher Aktienquote erzielten historisch 4–7% pro Jahr.

Wie gross ist die Vorsorgelücke typischerweise?

AHV und Pensionskasse ersetzen tiefe Einkommen gut, hohe schlecht: Die AHV ist bei CHF 30'240 gedeckelt, und die Pensionskasse versichert im Obligatorium nur Lohnanteile bis CHF 90'720. Je höher der Lohn, desto grösser die Lücke. Richtwerte für Alleinstehende mit durchgehender Erwerbsbiografie und BVG-Minimalplan:

Letzter Bruttolohn Ersatzquote AHV + PK (ca.) Renteneinkommen (ca.) Lücke bei 80%-Ziel
CHF 60'000 ~75% ~CHF 45'000 ~CHF 3'000 pro Jahr
CHF 80'000 ~67% ~CHF 54'000 ~CHF 10'000 pro Jahr
CHF 100'000 ~60% ~CHF 60'000 ~CHF 20'000 pro Jahr
CHF 130'000 ~52% ~CHF 68'000 ~CHF 36'000 pro Jahr
CHF 160'000 ~45% ~CHF 72'000 ~CHF 56'000 pro Jahr

Richtwerte, keine Prognose: Überobligatorische Pensionskassenpläne, Teilzeitphasen, Erwerbsunterbrüche und Scheidungen verschieben die Quote deutlich. Die eigenen Zahlen stehen auf dem Pensionskassenausweis und im AHV-Kontoauszug (kostenlos bei der Ausgleichskasse bestellbar).

Was es kostet, die Lücke zu schliessen

Eine jährliche Lücke wird mit Kapital gedeckt, das über die Rentenjahre aufgebraucht wird. Als Faustregel braucht es für CHF 1'000 Lücke pro Jahr rund CHF 18'000 bis 20'000 Kapital bei Pensionierung (20 Rentenjahre, moderate Rendite). Die nötige Sparrate hängt dann fast nur vom Anlagehorizont und von der Rendite ab:

Kapitalbedarf mit 65 Sparrate bei 30 Jahren, 4% Sparrate bei 20 Jahren, 4% Sparrate bei 30 Jahren, 0.5% (Konto)
CHF 200'000 CHF 3'600 / Jahr CHF 6'700 / Jahr CHF 6'200 / Jahr
CHF 300'000 CHF 5'300 / Jahr CHF 10'100 / Jahr CHF 9'300 / Jahr
CHF 400'000 CHF 7'100 / Jahr CHF 13'400 / Jahr CHF 12'400 / Jahr
CHF 600'000 CHF 10'700 / Jahr CHF 20'100 / Jahr CHF 18'600 / Jahr

Zwei Hebel sind entscheidend: früh beginnen und in Wertschriften anlegen. Wer mit 35 statt mit 45 startet, halbiert die nötige Sparrate fast; wer statt auf dem Konto in einem günstigen Vorsorgefonds oder einer 3a-App anlegt, braucht bei gleicher Sparrate deutlich weniger Jahre. Welche Lösung dafür passt, zeigt der Vergleich der günstigsten Säule-3a-Lösungen; die Grundlagen stehen im Artikel Wertschriftensparen Säule 3a.

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Häufige Fragen zur Vorsorgelücke